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Schwerpunkte des Wissenschaftlichen Programms

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Tagungspräsident ist es mir eine große Freude und auch eine große Ehre, Sie zur 47. Jahrestagung der DGTHG in Leipzig im Februar 2018 begrüßen zu dürfen. Was anfangs mit einigen Ungewissheiten einherging, hat sich bereits in den vergangenen zwei Jahren für alle Beteiligten als überaus positiv erwiesen. Auch für das Jahr 2018 hoffe ich gemeinsam mit Prof. Gorenflo, meinem kinderkardiologischen Partner, bei der Ausrichtung der Jahrestagungen den kollegialen Austausch fördern und die ohnehin enge Zusammenarbeit zwischen unseren Fachgebieten vertiefen zu können. Das inzwischen geläufige Modell des „Herzteams“ ist schon seit vielen Jahren zur Lösung kongenitalen Herzerkrankungen bewährt, bevor es überhaupt für die Erwachsenenherzmedizin in der Routine eingesetzt wurde.

Der Tagungsort Leipzig, den Herzchirurgen und Kinderkardiologen aus gutem Grund ausgewählt haben, erweist sich auch für diese Kooperation zwischen den Fachgesellschaften nicht nur als räumlich exzellent, sondern auch als gesellschaftlich wunderbar.
Das diesjährige Motto „WIR HEILEN HERZEN“ ist ein starkes Statement, das über das „WIR“ die Gemeinsamkeit beider Fachgesellschaften und über das „HEILEN“ die ärztliche Profession besonders betont. Darüber hinaus zeigt unsere Grafik ein kleines und ein großes Herz, die eben nicht ganz, sondern in der Linienführung gebrochen erscheinen, was hier als Symbol für das kranke Herz zu verstehen ist. In seinem farblichen Kontext weist die Grafik mit den Farben rot und blau außerdem auf das linke und rechte Herz hin. Der blaue Hintergrund spiegelt die Weite des Himmels wider und lässt damit unsere guten Perspektiven für die Zukunft durchscheinen.

Die Tagungspräsidenten beider Fachgesellschaften haben die Schwerpunktthemen gemeinsam abgestimmt: so sind Erkrankungen der Aorta, Erkrankungen der Trachea und die Herzinsuffizienz gemeinsame Themen, die natürlich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden. Für die Herzchirurgie ist die koronare Herzkrankheit ein sehr wichtiges Thema, hier können die erzielten wissenschaftlichen Fortschritte umfänglich diskutiert werden.
Das Schwerpunktthema „Grenzfälle der Herzmedizin“ soll beleuchten, wo tatsächlich ethische Aspekte eine besondere Rolle spielen. Außerdem wird es angesichts zunehmenden Alters und zunehmender Komorbidität unserer Patienten wichtig, unsere eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Indikationsstellung und der Ergebnisse dahingehend zu reflektieren, welche Patientengruppen letztlich nur bedingt von einer invasiven Therapie profitieren werden.
Neben der engen Vernetzung mit der DGPK sind auch in diesem Jahr sowohl die österreichischen Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie und mit der Schweizerischen Gesellschaft für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie integral eingebunden. Darüber hinaus planen wir wieder gemeinsame Sitzungen mit den Fachgesellschaften für Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, der Kardiologie, der Allgemeinmedizin und der Altersmediziner.

Sicher stellen die unlängst beschlossenen Rahmenbedingungen für ein Sponsoring durch Dritte eine Herausforderung an die Veranstalter dar. Dennoch ist es gelungen, ein ansprechendes Gesamtprogramm zusammenzustellen.

Im Namen des Kongressteams möchte ich Sie einladen Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse bei der Tagung zu diskutieren und auch Sitzungen zu besuchen, deren Thematik gerade nicht in Ihrem wissenschaftlichen Fokus liegt. Ich wünsche uns eine erfolgreiche Jahrestagung, wobei ich Erfolg hier als Zugewinn an Informationen, als neue Anregung und als kollegialen Austausch definieren möchte und hoffe auf ein Wiedersehen im Februar 2018 in Leipzig,

Ihr

Prof. Dr. Andreas Böning
Tagungspräsident

 

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